Kutter liegen still · Familien verlieren ihr Einkommen

Helfen Sie uns, die
Krabbenfischerei zu retten

Seit Generationen fischen wir im Wattenmeer nach Nordseegarnelen. Nun wurde uns beinahe über Nacht die Lebensgrundlage entzogen. Ihre Unterstützung hilft uns, für unsere Fischerei und unsere Zukunft zu kämpfen.

2026Beginn der Durchsetzung
90%der Frühjahrsfischerei betroffen*
352 km²laut DN erfasst

* Nach Angaben von Rømø Fiskeriforening

Wir könnten alles verlieren,
was wir aufgebaut haben.

Der Krabbenkutter HV16 liegt still im Hafen von Havneby

Wir sind Krabbenfischer von Rømø. Unsere Spezialkutter, Fanggeräte und Erfahrung sind auf eine Fischerei ausgerichtet, von der Familien hier seit Generationen leben.

Die dänische Verordnung Nr. 135 von 2005 verbietet in einem Gebiet westlich von Rømø und Mandø die Fischerei mit grundberührenden Fanggeräten. Als Begründung nennt sie Minen und andere explosive Gegenstände auf dem Meeresboden. Nach vielen Jahren bekannter Fischerei begannen die Behörden 2026, das Verbot durchzusetzen.

Während die Sicherheitslage geprüft wird, laufen Kredite, Versicherungen und die Rechnungen der Familien weiter. Nach Angaben von Rømø Fiskeriforening sind acht Kutter betroffen. Unter den besonders hart Getroffenen sind vier junge Existenzgründer unter 30 Jahren.

Ich möchte helfen

Spezialisierte Krabbenfischerei

Kleine Kutter.
Selektive Fanggeräte.

Die Genehmigungsbedingungen schreiben ein selektives Schleppnetz mit Siebnetz vor, durch das Beifang wieder entweichen kann. Die Kurrbäume dürfen höchstens 10 Meter lang sein, vor dem Grundtau dürfen keine Ketten eingesetzt werden, und die Sortierung muss unter ständiger Wasserzufuhr erfolgen.

Fang, der nicht behalten wird, gelangt direkt zurück ins Meer. Das sind verbindliche Vorgaben für die Fischerei — keine bloßen Absichtserklärungen.

Was zeigt die Forschung? Der Thünen-Bericht zeigt, dass die Tiergemeinschaften auf den untersuchten Fein- und Mittelsandböden bei geringer Fischereiintensität widerstandsfähig sind. In der Gesamtbetrachtung der Versuche fanden die Forschenden keine statistische Häufung von Effekten nach der Befischung. Bei einzelnen Arten gemessene Wirkungen wurden mit einer Dauer von 13–20 Tagen berechnet. Die Ergebnisse weisen damit auf eine von Natur aus dynamische Meeresumwelt hin, die bei geringer Fischereiintensität widerstandsfähig ist.

Die entscheidende Frage

Warum wurde unsere Fischerei mit sofortiger Wirkung gestoppt, obwohl die Prüfung der Sicherheitslage noch nicht abgeschlossen war?
Dokumente ansehen

Ein altes Verbot.
Eine neue Realität.

Das Verbot wurde nicht erst 2026 erlassen. Neu ist seine konsequente Durchsetzung nach Jahrzehnten offener, behördlich bekannter Fischerei.

  1. Die Regeln reichen weit zurück

    Sicherheitsvorschriften beschränken in bestimmten Gebieten den Einsatz grundberührender Fanggeräte wegen Minen und anderer explosiver Gegenstände.

  2. Die geltende Verordnung wird erlassen

    Die Verordnung Nr. 135 vom 4. März 2005 legt die Verbotsgebiete westlich von Rømø und Mandø fest.

  3. Die Fischerei wird offen fortgeführt

    Die Nordseekrabbenfischerei wird in dem Gebiet über viele Jahre betrieben, ohne dass das Verbot konsequent durchgesetzt wird.

  4. Das Verbot wird durchgesetzt

    Die dänische Naturschutzvereinigung teilt mit, dass die dänische Katastrophenschutzbehörde das Verbot künftig durchsetzen werde.

  5. Die Antwort des Ministers

    Der Minister erklärt, die Katastrophenschutzbehörde habe ein Verfahren eingeleitet, um zu prüfen, ob die Vorschriften an die veränderte Sicherheitslage angepasst werden sollten.

  6. Die Rechnungen laufen weiter

    Während wir auf eine Entscheidung warten, verlieren die Kutter Einnahmen, die Besatzungen Arbeit und die Familien ihre finanzielle Sicherheit.

Eine Minute.
Dann ist der Fall klar.

Das Verbot ist alt. Die konsequente Durchsetzung ist neu — und die Folgen sind bereits schwerwiegend.

01 · Ein altes Verbot

In der Regel geht es um Minen

Die Verordnung nennt Minen und explosive Gegenstände als Grund - nicht den Naturschutz.

02 · Neue Durchsetzung

Jahrzehntelange Fischerei gestoppt

Die offen betriebene und behördlich bekannte Krabbenfischerei wurde viele Jahre fortgeführt. Im Mai 2026 begann die Durchsetzung des Verbots.

03 · Unmittelbare Folgen

Den Fischern fehlen die Einnahmen

Während die Behörden die Sicherheitslage prüfen, müssen Kredite für die Kutter, Versicherungen und die Rechnungen der Familien weiterbezahlt werden.

Rømø Fiskeriforening berichtet

Es sind nicht nur Kutter.
Es ist unser Leben.

Hinter jedem Kutter stehen Familien, Kredite, Arbeitsplätze und langjährige Erfahrung. Für die jüngsten Kapitäne kam der Fischereistopp kurz nachdem sie in ihre Zukunft auf See investiert hatten.

Der Verein verlangt keine Sonderbehandlung. Er fordert eine schnelle, sachlich fundierte Entscheidung, solange die örtliche Fischerei noch gerettet werden kann.

Gespräch am Kai auf Rømø

Pau Schramm · Vorsitzender, Rømø Fiskeriforening

„Wir wollen jetzt einfach Klarheit.“

Nach Angaben von Rømø Fiskeriforening arbeiten die Fischer seit Jahrzehnten in diesem Gebiet, ohne dass es zu einem Minenvorfall gekommen ist. Sie fordern eine schnelle Entscheidung und die Möglichkeit, weiterzufischen, während die Behörden die Sicherheitslage prüfen.

Lokale Demonstration auf dem Rømø-Damm mit der Botschaft Genug ist genug
Eine Gemeinschaft steht zusammen.Demonstration auf dem Rømø-Damm.

Prüft die Unterlagen
selbst.

Wer über unsere Darstellung hinausgehen möchte, kann hier die Originaldokumente lesen.

Stehen Sie an unserer Seite

Helfen Sie uns, die Fischerei
am Leben zu erhalten.

Wählen Sie, ob Ihre Spende die betroffenen Fischer direkt finanziell unterstützen oder die Rechts- und Anwaltskosten finanzieren soll. Jede Sammlung hat eine eigene MobilePay-Nummer und ein eigenes Bankkonto.

Finanzielle Hilfe für die Fischer

Soforthilfe

MobilePay-QR-Code für Soforthilfe, Nummer 115583MobilePay115583
IBANDK20 9827 8851 0402 35BIC/SWIFTBBRODK21
Rechts- und Anwaltskosten

Unterstützung des Rechtsstreits

MobilePay-QR-Code für Rechtshilfe, Nummer 115015MobilePay115015
IBANDK42 9827 8851 0402 27BIC/SWIFTBBRODK21
Kontoinhaber beider Sammlungen: Rømø Fiskeriforening. Bitte verwenden Sie die Zahlungsdaten unter dem Zweck, den Sie unterstützen möchten.